Ich bin ohne jeden gastronomischen Hintergrund, koche für mein Leben gerne und liebe es mich von jeglicher Küche kulinarisch verwöhnen zu lassen. Als Projektingenieur in der Erdöl- und Gasindustrie muss ich viel reisen und komme häufig in die erfreuliche (manchmal nicht so erfreuliche) Situation, außer Haus essen zu müssen und freue mich dann immer, wenn mir die Auswahl von Restaurants durch informative Kritiken erleichtert wird. Umgekehrt gebe ich meine Erfahrungen auch sehr gerne weiter.
Einige wenige meiner bisherigen Kritiken, die ältesten, stammen originär noch aus RK, aber nach dessen Verkauf an Yelp suche ich hier ein neues "Zuhause".
Zu meinen Bewertungskriterien ein kurzes Wort. Ich bin Relativbewerter, auch ein gut geführter Imbiss kann mal 4 Punkte bekommen, ebenso wie ein Sternerestaurant, es muss dem jeweiligen Anspruch entsprechen!
4 bis 5 Punkte bedeuten für mich, das das Restaurant seinen und meinen Anspruch erfüllt hat bei meinen Besuch. 3 Punkte bedeutet, gewissen Defizite in einzelnen Aspekten. Darunter bedeutet eine Bewertung erhebliche Mängel bei meinem Besuch.
Ich bin ohne jeden gastronomischen Hintergrund, koche für mein Leben gerne und liebe es mich von jeglicher Küche kulinarisch verwöhnen zu lassen. Als Projektingenieur in der Erdöl- und Gasindustrie muss ich viel reisen und komme häufig in die erfreuliche (manchmal nicht so erfreuliche) Situation, außer Haus essen zu müssen und... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 504 Bewertungen 769534x gelesen 14898x "Hilfreich" 14157x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 01.04.2025 2025-04-01| Aktualisiert am
01.04.2025
Besucht am 22.03.2025Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Wir waren in Köln, zum schon hier angesprochenen GG Freunde Treffen. Unser Hotel war nahe am Heumarkt, auch nahe am Domizil von Tischnotizen. Über die Qualität der Unterkunft gab es keine Klagen, aber bei einem Aspekt klinken meine Frau und ich uns aus. Das ist das Hotel Frühstück. Was inzwischen für recht anspruchsvolle Preise bei Hotel (Buffet) Frühstück angeboten wird, ist für mich kein akzeptables Verhältnis von aufgerufenem Preis und gebotener Leistung, sprich Qualität. Also hatten wir beide Kollege Tischnotizen mal um Empfehlungen für gute Adressen für das Frühstück gebeten. Aus diesen Vorschlängen erwählten wir für den Samstagmorgen unseres Wochenendes das Restaurant Frau Maher im Südviertel von Köln.
Hat man mal in Hannover gelebt, fühlt man sich, wenn man dann am Ubierring ankommt, in die List versetzt oder Linden. Müsste ich in Köln leben, wäre das mein Viertel. Von unserem Hotel war es ein schöner Spaziergang den Rhein entlang und nach einer halben Stunde standen wir vor dieser Tür.
Leider war es trotz sehr guten Wetters während unseres Besuchs in Köln noch etwas zu kühl für die Außenterrasse. also hinein und schauen wie es drinnen ist.
Bistro-Atmosphäre, ein langer, sehr hoher Gastraum, die Tische ziehen sich an der langen Außenfront entlang. Der Service ordnete unsere Reservierung augenblicklich zu und wir bekamen einen hohen Tisch nahe an der Theke. Wir richteten uns ein, bestellten einen Kaffee und frisch gepressten Orangen, Karotten und Apfel Saft.
Der Gastraum füllte sich nach uns zusehends, aber es war noch recht ruhig und nicht zu trubelig. Das Frühstücksangebot lässt sich auf der Homepage einsehen. Auf Seite 1 werden die Produzenten der Zutaten aufgelistet, auf Seite 2 lässt sich das Angebot einsehen. Es dauerte etwas, bis wir aus den verlockenden Angeboten unsere Auswahl destilliert hatten. Für meine Frau eine Portion Rührei mit sehr gutem Sauerteigbrot.
Ganz naturell, sie will da nichts drin oder drauf haben. Und das Brot ist einer der Hauptgründe, warum wir inzwischen konsequent Hotel-Frühstücks-Buffets meiden. Wir haben einfach keine Lust auf billigste Aufbackbrötchen! Dazu bestellte sie sich noch ein belegtes Brot, das nennt sich French Connection.
Wieder das leckere Sauerteig Brot, geröstet, belegt mit einem gereiftem und sehr nachdrücklichem Brie de Meaux, zu dem sich ein Kirsch-Chutney, Honig-Walnuss-Dressing, Radieschen und Salat gesellten. Sehr fein, diese Stullen-Schmier-Kunst! Ich beschied mich mit einem Teller, keineswegs weniger Gehaltvoll als die zwei meiner Frau.
Egg Benedict, Spinat, Sauce Hollandaise auf einem Brioche. Lachs war eine zugebuchte Option und machte das zu einem ausreichendem Teller für das Frühstück. Und auch hier fiel wieder auf, dass das Frau Maher einen sehr guten Bäcker als Partner hat.
Wir waren sehr angetan von unserer Entscheidung, dass erste Frühstück im Frau Maher zu reservieren. Atmosphäre, Küche und Service lassen einen zufriedenen Gast zurück. Wir verabschiedeten uns mit einem ehrlichen Auf Wiedersehen von unserer Service-Dame.
Im Laufe des Tages bummelten wir durch Köln, abends war ein gemeinsames Essen im Gasthaus Essers angesetzt, aber das Frühstück würde bis dahin nicht ausreichen. Und während der Findungsphase für ein Mittagessen-Ziel kamen wir auf das Frau Maher zu sprechen. War ja sehr schön da, und auch die Speisenkarte hatte uns sehr gut gefallen. So kehrten wir wieder ein und unsere Servicedame begrüßte uns mit den Worten "Ich hätte nicht gedacht, dass sie das mit dem Auf Wiedersehen so wörtlich nehmen". Touchez, aber wir freuten uns trotzdem. Wieder ein schöner Platz im Gastraum und wir studierten die Karten aufs Neue.
Ein Küchengruß kam mit zwei Kölsch an den Tisch, dass mit dem Bäcker hatten wir ja schon oben, und auch die Frische Kräuter Creme konnte gefallen. Auswahl fiel auch hier sehr schwer, aber wir fanden was für uns. Frau bestellte sich eine Quiche.
Von der Tageskarte, ich weiß nicht mehr die Zutaten im Detail, aber sie war sehr zufrieden. Der begleitende Salat war frisch, vielfältig und mit einer guten Vinaigrette angemacht. Für mich etwas von der noch in Kraft befindlichen Frühstückskarte.
Strammer Max ganz klassisch, und lecker! Nochmal das gute geröstete Brot. Mit einem kleinen Dessert schlossen wir unser Mittagessen ab.
Käsekuchen mit Heidelbeeren und ein frischer Minze-Tee dazu. Guter Abschluss der zweiten Einkehr am gleichen Tag.
Sind wir wieder in Köln, ist das Frau Maher gesetzt für Frühstück, aber auch das weitere Angebot an Speisen und Getränken kann gefallen und ich kann das Frau Maher über den ganzen Tag für eine Einkehr empfehlen. Ambiente (auch draußen bei gutem Wetter), Service und Küche machen einen erfreulich guten Job!
Wir waren in Köln, zum schon hier angesprochenen GG Freunde Treffen. Unser Hotel war nahe am Heumarkt, auch nahe am Domizil von Tischnotizen. Über die Qualität der Unterkunft gab es keine Klagen, aber bei einem Aspekt klinken meine Frau und ich uns aus. Das ist das Hotel Frühstück. Was inzwischen für recht anspruchsvolle Preise bei Hotel (Buffet) Frühstück angeboten wird, ist für mich kein akzeptables Verhältnis von aufgerufenem Preis und gebotener Leistung, sprich Qualität. Also hatten wir beide Kollege Tischnotizen... mehr lesen
Restaurant Frau Mahér
Restaurant Frau Mahér€-€€€Restaurant0221326133Ubierring 35, 50678 Köln
4.0 stars -
"Fein gespeist, nicht nur zum Frühstück" Carsten1972Wir waren in Köln, zum schon hier angesprochenen GG Freunde Treffen. Unser Hotel war nahe am Heumarkt, auch nahe am Domizil von Tischnotizen. Über die Qualität der Unterkunft gab es keine Klagen, aber bei einem Aspekt klinken meine Frau und ich uns aus. Das ist das Hotel Frühstück. Was inzwischen für recht anspruchsvolle Preise bei Hotel (Buffet) Frühstück angeboten wird, ist für mich kein akzeptables Verhältnis von aufgerufenem Preis und gebotener Leistung, sprich Qualität. Also hatten wir beide Kollege Tischnotizen
Geschrieben am 30.03.2025 2025-03-30| Aktualisiert am
30.03.2025
Besucht am 21.03.2025Besuchszeit: Abendessen 10 Personen
Rechnungsbetrag: 999 EUR
Oder vom Leiden eines Genussmenschen, wenn er in die Speisenkarte der Brasserie Marie schaut. Mit viel (Vor)Freude hatten wir es geschafft, auch in diesem März wieder ein Treffen von lieben Menschen zu organisieren, die sich hier auf Gastroguide kennen gelernt haben. Nach unserem 2024 Treffen im Ahrtal wurde es diesmal urbaner und die Truppe begab sich auf einen Wochenendbesuch in den Kölner Großstadttrubel. Organisiert wurde unser Genusswochenende perfekt von Petra aus dem heimischen Idar Oberstein und sie hatte zusammen mit den Lokalmatadoren Herr und Herr Tischnotizen ein wunderbares Programm zusammengestellt. Mit dem Rückenwind dieser perfekten Organisation machten sich Paare aus Bremen, Idar Oberstein, Bad Sobernheim und Rheine auf den Weg in die Domstadt, wo es bei einem Apero im Domizil von W+T ein fröhliches Wiedersehen zu feiern gab.
Den ersten Abend hatte Petra in einem Restaurant reserviert, auf dessen Besuch meine Frau und ich uns sehr freuten. Wie schon aus vielen Berichten bekannt, schlägt unser Herz für die Grand Nation, für das französische Savoir Vivre, die französische Küche und Gastronomie. Im Stadtteil Sülz findet sich ein solcher Ort, von dem ich in meiner münsterländischen Heimatstadt nur träumen kann. Für sowas braucht es mehr Einwohner und somit mehr potentielle Kundschaft als Rheine zu bieten hat. Aber wir sind ja mobil und fahren dann nach Münster, Osnabrück oder eben Köln. Kundig leiteten uns die beiden Tischnotizen durch den Kölner Nahverkehr zu diesem Haus.
Leider war es Mitte März noch zu kalt für den abendlichen Aufenthalt auf der Terrasse, siehe dazu den vorherigen Bericht von Tischnotizen. Wir begaben uns in den Brasserie-affinen Gastraum, unser Tisch für 10 Personen zog sich an der Wand zur Terrasse entlang. Die Atmosphäre gefiel mir jetzt schon, ungezwungen, aber perfekt agierender Service, dem über den Abend einfach keine Schwäche unterlief, obwohl wir mit unseren Bestellungen alles dafür taten, der Küche und dem Service eine Herausforderung zu bieten! Siehe dazu unsere Abrechnung am Ende des Abends.
Es wurde wild durcheinander bestellt, klassisch drei Gänge, vier Gänge, aber bitte nur aus den Vorspeisen, alles wurde möglich gemacht und ohne Fehl und Tadel an den Tisch serviert! Deswegen bei dieser Rezension schon früher als sonst ein großes Lob and Service und Küche für diese tadellose Leistung. Sie trug nicht unerheblich zu diesem wunderschönen Abend bei! Ich werde mich bei den Speisen auf die von mir gewählten Gerichte konzentrieren, für mehr war die Varianz einfach viel zu groß! Vielleicht gibt es ja noch weitere Berichte von meinen Tischgenossen. Die Küche stürzte uns mit ihrem Angebot in größte Entscheidungs-Schwierigkeiten! Vorpeisen:
Hauptspeisen:
Welcher gastronomische "Sadist" stellt solche Angebote zusammen und erwartet dann vom Kunden, daraus eine Auswahl zu treffen? Ich wollte alles, ohne Ausnahme, ich wollte nichts weglassen, aber musste einsehen, selbst nach einem 14 tägigem Fasten würde ich nicht alles verzehren können. Schweren Herzens schaffte ich es mich auf 3 Vorspeisen und ein Dessert einzuhegen! Aber mit viel kulinarischem Genießer-Schmerz! So begann ich mit Makrele-Grillgemüse-Hummusschaum-Romescosauce meinen Tanz durch die Karte der Brasserie Marie.
Ich bitte um Verzeihung für die bescheidene Fotoqualität, aber die Wohlfühlatmosphäre im Marie führt zu Lichtmangel bei Mobiles, die Fotos vom essen machen sollen. Makrele kommt einem ja nicht so oft unter in Restaurantkarten, besonders, wenn sie nicht geräuchert ist. Deswegen die Order von mir. Das Filet war gegrillt und vorher oder nachher recht sauer mariniert worden, was natürlich bei diesem fetten Fisch sehr hilfreich ist. Eingefangen wurde die Säure durch den Hummusschaum, der sich ausgleichend im Gaumen anmeldete. Etwas Schärfe durch die Romescosauce, und schon hatte man einen sehr ausgeglichenen Teller vor sich stehen. Ein ungewöhnlicher und sehr erfreulicher Einstieg in mein Abendessen. Gang zwei dann ein Klassiker der französischen Bistroküche. Tatar Royal-getrüffelter Kartoffelschaum-Wachtelei-Kaviar war so klassisch, dass man da nicht mehr viel zu sagen braucht. Das ist einfach Handwerk, das es hier braucht! Geschnittenes Filet? Check! Wohltuendes Trüffelaroma im Schaum? Check! Wachsweiches Ei? Check! Kaviar gute Qualität? Check! Zwar war die Herkunft vom Kaviar nicht erklärt, aber die Jodigkeit und Salzigkeit fand sich im Geschmacks-Potpourri wieder. Das Gemüse obendrauf hat nicht gestört, es hätte mich aber auch nicht gestört, wäre es nicht da gewesen. Dieser Teller ist französische Küche, so wie ich sie mag und liebe! Ein Blick in die Tischrunde verriet auch bei den anderen Genussgenossen große Freude über deren Gerichte. Ich schloss den herzhaften Teil mit einem weiteren Klassiker ab. Oeuf Cocotte-Flusskrebsschwänze-Morcheln-Röstbrot, Burgund(ische Küche) ich liebe dich! Auch wenn es mich persönlich in die Bretagne zieht, ich liebe auch den Rest Frankreichs. Für 2026 ist eine Wanderung über den Chemin de Grand Crus geplant. Dann werden meine Frau und ich uns von Santenay bis Dijon wandernd durch alle Genüsse des Burgund probieren. Das hier also schon mal ein kleiner, aber äußerst feiner Vorgeschmack. Mit seinen dichten Aromen, dem dicken Umami war das der angemessene Abschluss der herzhaften Gerichte. Ich traute mir noch ein Dessert zu. Crème brûlée, was sonst in einer so erfreulich gut agierenden Brasserie! Nix drauf, nur gutes drin, so wie ich die vor mir stehen haben möchte, kam sie an den Tisch! Grand Finale eines wunderbaren Menüs! Ich war sehr glücklich mit meiner Speisenwahl.
Chapeau an das Küchenteam, auch wenn man im „Le Moissonnier“ seine Meriten erworben hat, auf diesem Niveau muss man das dann auch umsetzen! Großartig und Fabelhaft! Ich komme in jedem Fall wieder, bis ich alle Gerichte auf der Karte probiert habe!
Oder vom Leiden eines Genussmenschen, wenn er in die Speisenkarte der Brasserie Marie schaut. Mit viel (Vor)Freude hatten wir es geschafft, auch in diesem März wieder ein Treffen von lieben Menschen zu organisieren, die sich hier auf Gastroguide kennen gelernt haben. Nach unserem 2024 Treffen im Ahrtal wurde es diesmal urbaner und die Truppe begab sich auf einen Wochenendbesuch in den Kölner Großstadttrubel. Organisiert wurde unser Genusswochenende perfekt von Petra aus dem heimischen Idar Oberstein und sie hatte zusammen mit... mehr lesen
Brasserie Marie
Brasserie Marie€-€€€Restaurant, Brasserie022196269194Zülpicher Straße 268, 50937 Köln
4.5 stars -
"Wenn schon französisch, dann in Köln!" Carsten1972Oder vom Leiden eines Genussmenschen, wenn er in die Speisenkarte der Brasserie Marie schaut. Mit viel (Vor)Freude hatten wir es geschafft, auch in diesem März wieder ein Treffen von lieben Menschen zu organisieren, die sich hier auf Gastroguide kennen gelernt haben. Nach unserem 2024 Treffen im Ahrtal wurde es diesmal urbaner und die Truppe begab sich auf einen Wochenendbesuch in den Kölner Großstadttrubel. Organisiert wurde unser Genusswochenende perfekt von Petra aus dem heimischen Idar Oberstein und sie hatte zusammen mit
Geschrieben am 07.12.2024 2024-12-07| Aktualisiert am
07.12.2024
Eigentlich ist meine Motivation momentan Berichte hier einzustellen nahe an Null. Seit Ende September funktioniert die GG App nicht mehr auf meinem I Phone. Und was macht es für einen Sinn Berichte hier einzustellen, wenn man unterwegs keine Möglichkeit hat, die einzusehen und danach Restaurants auszusuchen in Orten, in denen man sich nicht auskennt? Die Nachfrage bei den Chefs von GG lässt einen auch nicht auf Besserung hoffen, vage wird eine eventuelle neue App fürs nächste Jahr angekündigt. Liebes GG Team, ohne App brauchen wir das hier nicht weiter zu führen, dass macht keinen Sinn!
Aber ich raffe mich noch mal auf! Schließlich freut es einen immer auch, wenn zwar wenige Leser unsere Berichte über die HP lesen, aber trotzdem immer spannende Rückmeldungen zu den Berichten kommen. Für diese kleine Gemeinde also ein kurzer Bericht über einen schönen Abend in Düsseldorf.
Alle zwei Jahre im Dezember trifft sich die Armaturenwelt in Düsseldorf zur Valve World und auch Carsten muss dann für 3 Tage dahin. Den ersten Abend konnte ich mich nicht abseilen, die Firma lud zum Team Building ein, Absage nicht zugelassen. Aber Mittwochabend, am 4 Dezember 2024 war der Abend ohne Verpflichtungen. Mein Hotel lag 200 Meter vom Edeka Markt Zurheide ( https://www.zurheide-feine-kost.de ) entfernt. Das nahm ich dann als Wink meines ganz persönlichen Schicksals und buchte mit für den Abend einen Tisch im Untergrund Gourmet Restaurant Setzkasten ( https://www.setzkasten-duesseldorf.de ) im Untergeschoss dieses Himmelreichs für jeden Menschen, der gutes Essen liebt.
Ich will gar nicht viel schreiben zu Ambiente und weiteren Details, die vorhandenen Berichte sind da immer noch up to date. Ich entschied mich für das 4 Gang Menü, maximal werden 6 Gänge angeboten. Und der Grund für meinen Bericht ist meine Freude über die Darreichung dieses Menüs, die ich so noch nicht erlebt habe und die wirklich Spaß gemacht hat. Dazu die Wein Begleitung, die ich wählte wegen des für den Hauptgang ausgewählten Weins.
Die Küchengrüße noch recht konventionell serviert, einer leider ohne Foto.
Aal | Rübe ; Kuchengruß 2 war Cholodez | Schalotte, leider ohne Foto.
Königskrabbe | Grüner Meerrettich
Wagyu | Schinken waren die sehr überzeugenden Aperos! Nun aber der Grund für meinen Bericht, immer vor dem Gang kam eine Karte an den Tisch.
umgedreht das hier:
Dann stand vor mir:
Meeresfrüchte liebt er ja, der Carsten. Und das war äußerst kreativ und sehr neu für mich, vor allen Dingen das gelierte im Deckel! Gang 2 folgte im selben Stil.
Hinten drauf die Info:
und der Teller selber.
Fein, fein und noch mal fein! Die Küche hatte meine Freude bemerkt und spendierte dem einsamen Herrn einen weiteren Gang als Überraschung!
Info, bitte umdrehen.
Und dann gab es Piroggi in fine dining:
Jetzt freute ich mich sehr auf den Hauptgang! Und zu dem gab es folgenden Wein.
Kann man dann anders als die Wein Begleitung ordern? Ich nicht! Und weil ich etwas traurig war, dass der angekündigte 2014 nicht mehr da war, und der 2016 in meinem Glas landete, wurde noch mal gesucht und ich durfte einen Rest 2014 mit dem 2016 parallel verkosten! Carsten war im Burgund Himmel! Dazu wieder der Dreiklang:
Hinten
auf dem Teller:
und
da hatte jemand nach Piesport geschaut! Hoffentlich sieht das Herr Schanz nicht :-) Dessert gab es noch im gleichen Stil präsentiert.
umdrehen
Süßes Finale
Mit einem Kaffee die petit fous.
Pflaume | Steinpilz ------ Grapefruit | Gelee ----- Apfel | Kardamom ------ Trüffel | Vanille. Die beiden Süßigkeiten mit Pilz waren klasse!
Küche und Service waren auf einem Top Niveau! Das hat große Freude gemacht und deswegen gibt es einen Bericht, auch wenn ich gerade nicht so viel Motivation habe! Wer in Düsseldorf ist, unbedingt hingehen! Sterneküche ohne Stern, aber auf dem Niveau von einem Stern!
Eigentlich ist meine Motivation momentan Berichte hier einzustellen nahe an Null. Seit Ende September funktioniert die GG App nicht mehr auf meinem I Phone. Und was macht es für einen Sinn Berichte hier einzustellen, wenn man unterwegs keine Möglichkeit hat, die einzusehen und danach Restaurants auszusuchen in Orten, in denen man sich nicht auskennt? Die Nachfrage bei den Chefs von GG lässt einen auch nicht auf Besserung hoffen, vage wird eine eventuelle neue App fürs nächste Jahr angekündigt. Liebes GG... mehr lesen
Setzkasten · Gourmetrestaurant im Crown
Setzkasten · Gourmetrestaurant im Crown€-€€€Sternerestaurant02112005716Berliner Allee 52, 40212 Düsseldorf
5.0 stars -
"Feines dining im Supermarkt" Carsten1972Eigentlich ist meine Motivation momentan Berichte hier einzustellen nahe an Null. Seit Ende September funktioniert die GG App nicht mehr auf meinem I Phone. Und was macht es für einen Sinn Berichte hier einzustellen, wenn man unterwegs keine Möglichkeit hat, die einzusehen und danach Restaurants auszusuchen in Orten, in denen man sich nicht auskennt? Die Nachfrage bei den Chefs von GG lässt einen auch nicht auf Besserung hoffen, vage wird eine eventuelle neue App fürs nächste Jahr angekündigt. Liebes GG
Geschrieben am 07.11.2024 2024-11-07| Aktualisiert am
08.11.2024
Besucht am 05.10.2024Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Frau und Herr Carsten1972 waren wieder wandern, die Herbsttour des Jahres 2024 hatten wir auf die Woche mit dem 3. Oktober gelegt, ein Urlaubstag gespart. Es ging nach langer Zeit mal wieder in den ganz tiefen Südwesten. Wir wollten den Breisgauer Weinweg abwandern. Nachdem wir das Wiiwegli im Markgräfler Land und den Ortenauer Weinweg schon absolviert hatten, vollendeten wir den Dreiklang an Weinwanderwegen am Schwarzwaldrand mit dem Lückenschluss von Freiburg nach Diersburg bei Offenburg.
Den Wagen hatten wir in Diersburg abgestellt und waren mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Freiburg gefahren. Dort ging es am nächsten Morgen in die erste Etappe ins Glottertal. Etappe Nummer 2 führte uns nach Mundingen bei Emmendingen. Die Etappe 3 führte uns von Mundingen dann nach Nordweil, und weil es in dem kleinen Dorf keine Unterkunft gab für uns, bogen wir westwärts vom ab und packten noch 4,5 Kilometer drauf für den (Um)weg nach Kenzingen. Von dort führte uns Etappe Nummer 4 nach Ettenheim, die vorletzte Etappe Nummer 5 führte uns nach Lahr. Und schon hatten wir am Samstag, den 5.10.24 unsere letzte kleine Etappe nach Diersburg vor uns.
In Diersburg kamen wir mittags an und weil wir endlich mal wieder schönes Wetter hatten, die letzte Woche hatte uns so gar nicht mit Sonne verwöhnt liebe Badener, hatten wir uns ein schönes Mittagessen vorgenommen vor der Heimfahrt ins Münsterland. Weil sich bis zur A5 bei Offenburg nichts fand und wir dann auch noch bei Karlsruhe einen fetten Stau vor uns hatten, bogen wir vorher gen Westen ab und fuhren über die elsässische Rheinseite nach Norden in die Pfalz. Und als wir uns der Grenze näherten stand der Entschluss, wir essen in Deidesheim, da wird sich schon was finden am frühen Nachmittag.
Sonne, Wein, Pfalz, was gibt es besseres! In Deidesheim sprühte das Leben, es war voll! Der Vorteil dieses Ortes, hier hat die Gastronomie auch außerhalb der inzwischen arg limitierten üblichen Öffnungszeiten auf. Und so wanderten wir etliche Möglichkeiten zur Einkehr ab und entschieden uns dann für das Gasthaus zur Kanne. Nachdem die Vinothek von Bürklin-Wolf dort Geschichte ist, wurde das Gasthaus wieder belebt. Aber mit einem deutlich anspruchsvollen Angebot an Speisen. Am Wochenende hat man durchgehend geöffnet und ein Tisch für uns fand sich auch. Schön ist es drinnen.
und
Es finden sich noch weitere Gasträume und ein sehr schöner Außenbereich. Das war wirklich alles andere als Weinstuben-Barock! Ganz weit weg von diesem Weinstuben Anspruch auch die angebotenen Speisen, siehe auch HP. Es fiel wirklich schwer eine Auswahl zu treffen, ebenso bei den Weinen inklusive dem Glas-Wein Angebot. Frau schwelgte im Angebot, ich gönnte mir nur einen Riesling (Achtele) von Basserman Jordan.
Die Küche grüßte uns mit schmackhaften Sauerteigbrot und einer gewürzten Butter (mea culpa, ich weiß nicht mehr, was es war). Danach hatten wir uns zwei Vorspeisen bestellt, für mich ein vegetarische.
Geschmorter Chicorée mit Birne, Roquefort, Pumpernickel Flan und Split Dressing (was immer das sein soll?) klang einfach zu gut, um mir das nicht zu bestellen. Der Chicorée hatte durch das schmoren ein gutes Aroma erhalten, welches der Käse und die Birne perfekt unterstützten. Der Flan ging nahe ran an die Konsistenz eines Brioche und machte viel Spaß als Begleiter. Unerwartet guter Auftakt bei mir. Für meine Frau Fleisch in der Vorspeise.
Rinder-Tartar mit Kapern, Trüffel-Mayo, Schalotten, Röstbrot war ihre Wahl. So weit, so klassisch bei den Zutaten, aber nicht klassisch bei der Anrichte! Augenweide Tartar, würde ich sagen. Meine Frau war äußerst zufrieden mit ihrer Wahl! Das durfte sich bei den Hauptspeisen gerne fortsetzen. Im Hauptgang entschied sich meine Frau für ein vegetarisches Gericht.
Kürbisplantage nannte sich das und enthielt laut Karte Salbei Espuma, Hokkaido-Chunks, Kürbiscrisp, Eingelegter Butternut, Kürbiscreme und Granny Smith. Und wieder legte sich die Küche sehr ins Zeug, ihre Kürbisplantage geschmackvoll auf dem Teller anzurichten. Ein äußerst geschmackvolles veganes Gericht! Auch hier blickte ich in die glücklichen Augen meiner Frau! Weil ich vorher vegetarisch ge-vor-speist hatte, gab es nun einen Klassiker der burgundischen Küche.
begleitet von
Boeuf Bourguignon mit einem separat servierten Kartoffelpüree. Ist ja ein Eintopf, das wird es dann schwer mit einer kreativen Anrichte, aber ich vermisste die auch nicht, als ich das Schmorfleisch genoss! Das Fleisch hatte genug Zeit beim schmoren verbracht und war zart, die weiteren Zutaten hatten sich gut mit dem Fleisch und dem Fond verheiratet. Bis auf den letzten Löffel genossener Teller, der mit dem Püree einen genauso genussvollen Begleiter hatte! Auch ich war sehr zufrieden! Ein Espresso beendete die sehr erfreuliche Einkehr im Gasthaus zur Kanne.
Zwei Worte zum Service, die beiden Damen waren offensichtlich vom Fach und ließen sich vom Betrieb nicht aus der Ruhr bringen. Fragen zu Wein und Speisen wurden routiniert beantwortet und die Gäste waren immer im Blick. Geht nicht besser als so. Auch hier großer Wohlfühlfaktor.
Also zum Fazit dieser Einkehr. Bisher war die Gaststube im Weingut Siben Erben mein Favorit für eine Einkehr in Deidesheim. Aber die hat nun scharfe Konkurrenz bekommen, die sich in ihrem kulinarischen Anspruch aber auch etwas höher einordnet. Der Aufwand ist hier etwas höher als dort, allerdings hat mir das Ergebnis auch entsprechend besser gefallen! Ich komme ganz sicher wieder!
Frau und Herr Carsten1972 waren wieder wandern, die Herbsttour des Jahres 2024 hatten wir auf die Woche mit dem 3. Oktober gelegt, ein Urlaubstag gespart. Es ging nach langer Zeit mal wieder in den ganz tiefen Südwesten. Wir wollten den Breisgauer Weinweg abwandern. Nachdem wir das Wiiwegli im Markgräfler Land und den Ortenauer Weinweg schon absolviert hatten, vollendeten wir den Dreiklang an Weinwanderwegen am Schwarzwaldrand mit dem Lückenschluss von Freiburg nach Diersburg bei Offenburg.
Den Wagen hatten wir in Diersburg abgestellt... mehr lesen
Gasthaus Zur Kanne
Gasthaus Zur Kanne€-€€€Restaurant, Weinstube, Gourmet063262181339Weinstraße 31, 67146 Deidesheim
4.5 stars -
"Zum Abschluss vom schwarzen Wald in die sonnige Pfalz" Carsten1972Frau und Herr Carsten1972 waren wieder wandern, die Herbsttour des Jahres 2024 hatten wir auf die Woche mit dem 3. Oktober gelegt, ein Urlaubstag gespart. Es ging nach langer Zeit mal wieder in den ganz tiefen Südwesten. Wir wollten den Breisgauer Weinweg abwandern. Nachdem wir das Wiiwegli im Markgräfler Land und den Ortenauer Weinweg schon absolviert hatten, vollendeten wir den Dreiklang an Weinwanderwegen am Schwarzwaldrand mit dem Lückenschluss von Freiburg nach Diersburg bei Offenburg.
Den Wagen hatten wir in Diersburg abgestellt
Geschrieben am 27.10.2024 2024-10-27| Aktualisiert am
27.10.2024
Besucht am 02.10.2024Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Frau und Herr Carsten1972 waren wieder wandern, die Herbsttour des Jahres 2024 hatten wir auf die Woche mit dem 3. Oktober gelegt, ein Urlaubstag gespart. Es ging nach langer Zeit mal wieder in den ganz tiefen Südwesten. Wir wollten den Breisgauer Weinweg abwandern. Nachdem wir das Wiweegli im Markgräfler Land und den Ortenauer Weinweg schon absolviert hatten, vollendeten wir den Dreiklang an Weinwanderwegen am Schwarzwaldrand mit dem Lückenschluss von Freiburg nach Diersburg bei Offenburg.
Den Wagen hatten wir in Diersburg abgestellt und waren mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Freiburg gefahren. Dort ging es am nächsten Morgen in die erste Etappe ins Glottertal. Etappe Nummer 2 führte uns nach Mundingen bei Emmendingen. Etappe 3 führte uns von Mundingen dann nach Nordweil, und weil es in dem kleinen Dorf keine Unterkunft gab für uns, bogen wir westwärts vom ab und packten noch 4,5 Kilometer drauf für den (Um)weg nach Kenzingen.
In Kenzingen war mir ein vom Guide Michelin empfohlener Gasthof aufgefallen. Scheidels Restaurant im Gasthaus zum Kranz, dass sich mit einem Bib Gourmant schmücken darf. Dafür wandert man ja gerne ein paar Meter extra. Auch bei slow food engagiert man sich. Zumindest in Sachen Abendessen versprach ich mir einen schönen Abend, als wir dann eintrafen.
Frau Scheidel nahm uns in Empfang und wir hatten die freie Zimmerwahl am 2. Oktober 2024. Die Gäste übernachten in liebevoll modernisierten Zimmern, die mit Bedacht versuchen, den Charme des 250 Jahre alten Gasthauses zu erhalten. Viel Platz hatten sie auch, und so war schon mal sicher gestellt, dass wir eine erholsame Nacht haben würden. Für den Abend hatten wir einen Tisch zu viert reserviert, denn der Bruder meiner Frau war mit seiner Gattin unser abendlicher Tischgenosse, er lebt nicht weit entfernt von Kenzingen.
Um 19 Uhr ging es runter in den zweigeteilten Gastraum, der sich über den Abend fast vollständig füllen würde. Die erste Gaststube mit der Theke liegt direkt am Zugang in der Toreinfahrt des Gasthauses.
Nach hinten raus hinter einer Durchgangstür lag ein weiterer, etwas schickerer Raum, in dem wir an unseren Tisch geführt wurden. Frau Scheidel hatte an unserem Besuchsabend Unterstützung durch ein paar junge Damen, die sich mit ihr um den Service kümmerten.
Die Speisekarte lässt sich auf der Homepage einsehen. Eine wohlsortierte Weinkarte wird auch auf den Tisch gelegt. Frau und Herr Scheidel haben sich auf ihren Wanderjahren durch die gehobene Gastronomie kennen und lieben gelernt und führen das Gasthaus zum Kreuz als Landgasthof mit gehobenem Anspruch. Die Karte ist wohltuend reduziert im Umfang und verspricht Handwerksküche. Es dauerte ein wenig, bis eine der jungen Damen die Speisenwüsche an unserem Tisch aufnehmen konnte. Ich stelle hier die Speisen meiner Wahl vor. Mea culpa, weil es ein Familienabend war, bin ich meinen Rezensenten-Pflichten nur unvollständig nachgekommen, und es gibt nicht zu allen Speisen ein Foto. Letztendlich entschied ich mich für das 4 Gang Haus (Maison) Menü zu 69 EUR.
Buntes Salatvergnügen mit gebratener Geflügelleber war in diesem Menü Gang Nummer eins. Innereien mag ich sehr, aber ich bin sehr vorsichtig beim Verzehr außerhalb meiner eigenen Küche, weil man sich dann vollständig auf den hoffentlich vorhandenen Anspruch an die Qualität der Zutaten beim Koch verlassen muss. Aber wir hatten Familie Scheidel ja schon im Vorfeld beim einchecken und einem Kaffee dazu ein bisschen kennengelernt und hier war genug vertrauen für diese Order. Tadellos frischer Salat begleitete die Geflügelleber. Die war genau auf den Punkt gegart, ein schlichter, aber guter Auftakt. Weiter ging es ganz klassisch mit einer Suppe.
Rinderkraftbrühe mit Kräuterflädle hatte die Küche als Gang zwei auserkoren. Diese Suppe wurde auch von den drei Schwaben am Tisch als Bestandteil ihres Abendessens bestellt und über alle Maßen gelobt. Wer bin ich als Münsterländer, dass ich da was anderes als ein ebenso gutes Urteil fälle. Auch der zweite Gang auf hohem Niveau. Es folgte der Hauptgang.
Lammfilets provençale, Gratin dauphinois (leider ohne Foto) und grünen Bohnen hatte Herr Scheidel als Hauptgang auserkoren. Dieser Gang war dann ein Beweis seiner guten Ausbildung und seines hohen Anspruchs. Allergrößte Freude bereitete die Sauce im Verbund mit den Gratin. Das Gratin alleine war schon sehr gut, aber mit der Jus war das ein Genuss. Perfekt auf den Punkt medium die zarten Filets und das Gemüse. Ein ebenso schlichter, wie genussvoller Höhepunkt des Menüs.
Schokoladentrüffeltarte mit Himbeersorbet war ein angemessener Abschluss dieser 4 Gänge auf hohem Niveau. Keine Küche mit Chichi oder Sterneanspruch, aber eine Küche mit hohem Anspruch an Handwerk und Zutaten. So wie man es sich wünscht in einem Familiengeführten Landgasthof.
Verlockend die wohlsortierte Weinkarte mit Schwerpunkt auf Breisgauer, Ortenauer und Markgräfler Erzeugern, sowie einigen bekannten Namen vom Kaiserstuhl und aus dem Elsass. Aber klar war, am Mittag unseres Abends im Kreuz hatten wir über die Weinberge in Malterdingen auf das Weingut Bernhard Huber geschaut und beschlossen, wenn nicht hier, wo dann seine Weine zu verkosten? Spontanen Besuch im Weingut wehrt Familie Huber leider Konsequent ab, siehe deren HP. Irgendwo wurde in GG Kreisen dieser Chardonnay schon mal über alle Maßen gelobt, aber auch der nicht fotografierte 2013 Malterdinger Spätburgunder von Huber war ein wahrer und auch noch sehr fair bepreister Genuss.
Tja, komm ich mal zum Fazit. Sollte ich jemals in der Gegend nördlich von Freiburg noch mal übernachten müssen, dann wird das sehr sicher in Kenzingen bei Familie Scheidel sein! Mehr Empfehlung geht dann nicht bei mir! Schickes Gasthaus, tolle Küche und sehr sympathische Betreiber.
Frau und Herr Carsten1972 waren wieder wandern, die Herbsttour des Jahres 2024 hatten wir auf die Woche mit dem 3. Oktober gelegt, ein Urlaubstag gespart. Es ging nach langer Zeit mal wieder in den ganz tiefen Südwesten. Wir wollten den Breisgauer Weinweg abwandern. Nachdem wir das Wiweegli im Markgräfler Land und den Ortenauer Weinweg schon absolviert hatten, vollendeten wir den Dreiklang an Weinwanderwegen am Schwarzwaldrand mit dem Lückenschluss von Freiburg nach Diersburg bei Offenburg.
Den Wagen hatten wir in Diersburg abgestellt... mehr lesen
Scheidels Restaurant zum Kranz
Scheidels Restaurant zum Kranz€-€€€Restaurant, Biergarten076446855Offenburger Straße 18, 79341 Kenzingen
4.0 stars -
"Wunderbares Gasthaus!" Carsten1972Frau und Herr Carsten1972 waren wieder wandern, die Herbsttour des Jahres 2024 hatten wir auf die Woche mit dem 3. Oktober gelegt, ein Urlaubstag gespart. Es ging nach langer Zeit mal wieder in den ganz tiefen Südwesten. Wir wollten den Breisgauer Weinweg abwandern. Nachdem wir das Wiweegli im Markgräfler Land und den Ortenauer Weinweg schon absolviert hatten, vollendeten wir den Dreiklang an Weinwanderwegen am Schwarzwaldrand mit dem Lückenschluss von Freiburg nach Diersburg bei Offenburg.
Den Wagen hatten wir in Diersburg abgestellt
Frau und Herr Carsten1972 waren wieder wandern, die Herbsttour des Jahres 2024 hatten wir auf die Woche mit dem 3. Oktober gelegt, ein Urlaubstag gespart. Es ging nach langer Zeit mal wieder in den ganz tiefen Südwesten. Wir wollten den Breisgauer Weinweg abwandern. Nachdem wir das Wiweegli im Markgräfler Land und den Ortenauer Weinweg schon absolviert hatten, vollendeten wir den Dreiklang an Weinwanderwegen am Schwarzwaldrand mit dem Lückenschluss von Freiburg nach Diersburg bei Offenburg. Den Wagen hatten wir in Diersburg abgestellt und waren mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Freiburg gefahren. Dort ging es am nächsten Morgen in die erste Etappe ins Glottertal. Etappe Nummer 2 führte uns nach Mundingen bei Emmendingen in das Gasthaus Zum Eichbaum.
Eigentlich ist das Restaurant am Dienstagabend geschlossen, aber da es sonst keine Alternativen im Dorf gab, bot uns der Chef, Herr Busam, an uns etwas zu zu Essen zu bereiten. Das Angebot wurde gerne angenommen. Und so wurde uns am Dienstagabend frisch geklopftes Schnitzel serviert, mit Kartoffelsalat. Wir hatten mit einer Vesper gerechnet, aber die Schnitzelgroßbestellung des örtlichen Sportvereins bescherte uns ein unerwartet schönes Abendessen. Fotos vom Ambiente und dem Essen in der Galerie.
So sollte Gastronomie sein, dem Kunden zugewandt und herzlich. Es darf ruhig einfach sein, aber wenn die Qualität stimmt, dann ist das okay. Auch weitere Gäste fanden nur lobende Worte für den Wirt! Sehr schön! Wir kommen gerne wieder, wenn wir da sind.
Besucht am 1.10.24
Frau und Herr Carsten1972 waren wieder wandern, die Herbsttour des Jahres 2024 hatten wir auf die Woche mit dem 3. Oktober gelegt, ein Urlaubstag gespart. Es ging nach langer Zeit mal wieder in den ganz tiefen Südwesten. Wir wollten den Breisgauer Weinweg abwandern. Nachdem wir das Wiweegli im Markgräfler Land und den Ortenauer Weinweg schon absolviert hatten, vollendeten wir den Dreiklang an Weinwanderwegen am Schwarzwaldrand mit dem Lückenschluss von Freiburg nach Diersburg bei Offenburg. Den Wagen hatten wir in Diersburg... mehr lesen
Gasthaus Zum Eichbaum
Gasthaus Zum Eichbaum€-€€€Restaurant, Gasthof076418102Eichholzstraße 13, 79312 Emmendingen
4.0 stars -
"Dorfgasthaus" Carsten1972Frau und Herr Carsten1972 waren wieder wandern, die Herbsttour des Jahres 2024 hatten wir auf die Woche mit dem 3. Oktober gelegt, ein Urlaubstag gespart. Es ging nach langer Zeit mal wieder in den ganz tiefen Südwesten. Wir wollten den Breisgauer Weinweg abwandern. Nachdem wir das Wiweegli im Markgräfler Land und den Ortenauer Weinweg schon absolviert hatten, vollendeten wir den Dreiklang an Weinwanderwegen am Schwarzwaldrand mit dem Lückenschluss von Freiburg nach Diersburg bei Offenburg. Den Wagen hatten wir in Diersburg
Geschrieben am 14.10.2024 2024-10-14| Aktualisiert am
14.10.2024
Besucht am 30.09.2024Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Frau und Herr Carsten1972 waren wieder wandern, die Herbsttour des Jahres 2024 hatten wir auf die Woche mit dem 3. Oktober gelegt, ein Urlaubstag gespart. Es ging nach langer Zeit mal wieder in den ganz tiefen Südwesten. Wir wollten den Breisgauer Weinweg abwandern. Nachdem wir das Wiweegli im Markgräfler Land und den Ortenauer Weinweg schon absolviert hatten, vollendeten wir den Dreiklang an Weinwanderwegen am Schwarzwaldrand mit dem Lückenschluss von Freiburg nach Diersburg bei Offenburg. Den Wagen hatten wir in Diersburg abgestellt und waren mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Freiburg gefahren. Dort sollte am nächsten Morgen die erste Etappe ins Glottertal starten.
Und nach dem Ende dieser ersten Etappe standen wir nach einer sehr schönen Etappe im wirklich reizvollen Glottertal vor diesem Haus. Wichtiger Grund für diese doch recht hochpreisige Übernachtungsentscheidung war gewesen, dass man im Kreuz auch Montags (nur) seine Hausgäste verköstigt. Aber wir haben die Entscheidung nicht bereut, der schöne Spa- und Poolbereich wurde noch in Anspruch genommen. Auch das Zimmer konnte gefallen. Gegen halb sieben ging es dann hinunter in den Gastraum.
Die Karten lassen sich auf der HP einsehen, man bietet regionale und saisonale Küche an. Nach etwas mehr als 20 Kilometern hatten meine Frau und ich ordentlich Hunger auf was Handfestes. Zu trinken fand sich ein sehr schöner, mineralischer Riesling aus dem Breisgau.
Der Service wurde durch ein paar Azubis und eine junge Dame, die alles im Blick behielt erledigt. Mit dem Weinglas in der Hand studierten wir die Karten und gaben dem Service dann eine Bestellung in drei Gängen mit auf den Weg in die Küche. Die Küche grüßte mit einem Griebenschmalz und Brot.
und
schon mal ein Indiz, wie man hier speist. Eher eine rustikale Küche wird geboten, aber die wird handwerklich vom Feinsten ausgeführt, wie man im Folgenden ersehen kann. Frau startete mit Fisch, einem geräuchertem Forellenfilet mit Sahnemeerrettich, Butter und Toast.
Von meiner Tischgenossin gab es keine Klage zu dieser Vorspeise. Ich denke nicht, dass der Fisch im Haus geräuchert wird, aber wenn man eine gute Zucht das erledigen lässt, dann wird es vermutlich eh besser als selbstgemacht. Zwiebelringe gingen natürlich zu mir, sie isst niemals rohe Zwiebeln. Ich konnte mich in Sachen Vorspeisen nicht entscheiden und orderte den Gourmetteller – eine leckere Überraschung aus der Küche.
Drauf war eine Scheibe Wildpastete. Zum Haus gehört eine eigene Jagd, also war das ein "must have". Gute Charcuterie! Natürlich ein wenig Schwarzwälder Schinken, mit dem ich immer ein wenig hadere, weil ich als Norddeutscher Luftgetrockneten Schinken deutlich bevorzuge. Etwas im Hause gebeizter Lachs erfreute den Fischliebhaber in mir ebenso wie die Garnele. Tomate und Mozzarella waren fürs gute Gewissen auf dem Teller.
Immer und zu jedem Hauptgericht serviert der Badener, eben6so wie seine schwäbischen Landsleute, einen Salatteller. Zum Glück (meine Meinung) hier ohne Kartoffelsalat, Frau denkt da etwas anderes mit ihrem schwäbischen Hintergrund, aber bei folgenden Hauptspeisen wäre das overkill gewesen. Für meine Frau ein Dry Aged Rumpsteak mit Kräuterbutter, Pommes frites und buntem Salatteller.
Immer wieder erstaunlich, was diese zarte Person so futtern kann, wenn sie eine längere Etappe gewandert ist. Dieser Teller hätte auch mich komplett gesättigt. Gute Pommes und zur Freude meiner Frau ohne jegliche saucenartige Begleiter paarten sich zu einem sehr gut gereiften Stück Rindfleisch, auf den Punkt medium wie geordert. Schlicht aber sehr gut! Auch für mich ein Teller mit Pommes.
Cordon bleu von der Kalbshüfte, gefüllt mit Schinken und Käse mit Pommes frites und buntem Salatteller war meine Wahl gewesen. Cordon bleu aus Kalb, wo gibt es dass noch? Ich hoffte einfach mal auf eine komplette Küchenzubereitung. Und ich glaube nicht, dass es Kalbs-Cordon blau als Convinience Ware gibt. Auch hier ein Berg an guten krossen Pommes Frittes zu einem saftig gebratenen Filet gefüllt mit einem kräftigen Käse. Noch schlichter, aber genauso lecker!
Die eingelegten Feigen reizten uns so sehr, dass wir trotz akut überdehnten Magens noch eine Portion zum Teilen orderten. Dann waren wir durch mit unserem Abendessen.
Küche und Service agieren auf gutem Niveau. Das Haus ruft für die Übernachtung einen gehobenen Preis auf, aber Zimmer, Wellness Bereich, Service und Frühstück können das rechtfertigen. Was das Restaurant angeht, macht man ganz sicher nichts falsch, wenn man im Kreuz einkehrt. Gute bis sehr gute Gasthausküche, die ebenso Freude bereitet wie das Hotel. Wir kommen gerne wieder, wenn wir in die Region reisen.
Frau und Herr Carsten1972 waren wieder wandern, die Herbsttour des Jahres 2024 hatten wir auf die Woche mit dem 3. Oktober gelegt, ein Urlaubstag gespart. Es ging nach langer Zeit mal wieder in den ganz tiefen Südwesten. Wir wollten den Breisgauer Weinweg abwandern. Nachdem wir das Wiweegli im Markgräfler Land und den Ortenauer Weinweg schon absolviert hatten, vollendeten wir den Dreiklang an Weinwanderwegen am Schwarzwaldrand mit dem Lückenschluss von Freiburg nach Diersburg bei Offenburg. Den Wagen hatten wir in Diersburg... mehr lesen
Zum Kreuz | Traditionsgasthaus
Zum Kreuz | Traditionsgasthaus€-€€€Restaurant, Hotel0768480080Landstr. 14, 79286 Glottertal
4.0 stars -
"Feine Einkehr!" Carsten1972Frau und Herr Carsten1972 waren wieder wandern, die Herbsttour des Jahres 2024 hatten wir auf die Woche mit dem 3. Oktober gelegt, ein Urlaubstag gespart. Es ging nach langer Zeit mal wieder in den ganz tiefen Südwesten. Wir wollten den Breisgauer Weinweg abwandern. Nachdem wir das Wiweegli im Markgräfler Land und den Ortenauer Weinweg schon absolviert hatten, vollendeten wir den Dreiklang an Weinwanderwegen am Schwarzwaldrand mit dem Lückenschluss von Freiburg nach Diersburg bei Offenburg. Den Wagen hatten wir in Diersburg
Geschrieben am 13.10.2024 2024-10-13| Aktualisiert am
13.10.2024
Besucht am 29.09.2024Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Frau und Herr Carsten1972 waren wieder wandern, die Herbsttour des Jahres 2024 hatten wir auf die Woche mit dem 3. Oktober gelegt, ein Urlaubstag gespart. Es ging nach langer Zeit mal wieder in den ganz tiefen Südwesten. Wir wollten den Breisgauer Weinweg abwandern. Nachdem wir das Wiweegli im Markgräfler Land und den Ortenauer Weinweg schon absolviert hatten, vollendeten wir den Dreiklang an Weinwanderwegen am Schwarzwaldrand mit dem Lückenschluss von Freiburg nach Diersburg bei Offenburg. Den Wagen hatten wir in Diersburg abgestellt und waren mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Freiburg gefahren. Dort sollte am nächsten Morgen die erste Etappe ins Glottertal starten.
In Freiburg hatten wir uns in ein Hotel Garni einquartiert (empfehlenswert: Hotel Barbara) und uns für den Abend ein Restaurant von zu Hause ausgesucht. Das war dann gar nicht so einfach, denn alles was uns so zusagte, hatte Sonntags geschlossen. Und so blieb aus einer ganzen Reihe von Restaurants nur das Dattler auf dem Freiburger Hausberg über. Da wurde ein Platz von zu Hause vor reserviert, unkompliziert über die Homepage. Der Zugang gestaltet sich schon mal spektakulär, man kann den Schlossberg hochschnaufen oder bequemer eine Art Schrägseilbahn auf Schienen nehmen.
Kostet etwas, aber da wir noch genug kraxeln würden in den nächsten Tagen, gönnten wir uns diesen sonntäglichen Luxus. Ist man dann oben genießt man einen schönen Ausblick über Freiburg und den Kaiserstuhl bis in die Vogesen.
Direkt neben der oberen Bahnstation dann das Gebäude des Schlossbergrestaurants Dattler. Freiburger fahren da mit dem Auto hoch, wie ein gut gefüllter Parkplatz hinter dem Gebäude verriet.
Die Reservierungsmaschine auf der HP des Restaurants fragt ab, ob man einen Platz an den Fenstern mit "Talblick" wünschen würde oder einen der Tische abseits der langen Fensterreihe. Ich hatte skeptisch einen Tisch an der Fensterreihe gebucht. Der Service nahm uns in Empfang und siehe da:
Meine Skepsis musste ich beenden, wir blicken über einen anderen Tisch doch sehr ausführlich ins Badische und Elsässische hinein. Fensterblicktisch in der zweiten Reihe könnte man sagen.
Das war dann doch nebeneinander sitzend ein nicht langweiliger Ausblick. Die Karten (Speisen und Getränke) lassen sich auf der HP einsehen, ebenso die Preise. Keine gehobene Küche, aber zumindest vom Eindruck eine anspruchsvolle Gasthausküche mit regionalem Touch. Wir hatten uns recht fix beide für das Menüangebot in fünf Gängen entschieden und zusammen mit der Order für einen Riesling aus Durbach in der Ortenau ging diese Bestellung über den Service an die Küche. Diese begrüßte uns mit Brot
Annehmbare Aufbackware, nicht mehr, und Butter sowie einer Frischkäsecreme.
Na ja, irgendwie erhofft man sich ja immer kreativere Küchengrüße als die ewigen Brot und Butter/ Frischkäsecreme Variationen, aber dafür muss man Lust auf das Verlassen ausgetretener Pfade haben und etwas Bregen investieren. Ich hoffte auf mehr Kreativität im Menü. Gang eins wurde serviert.
Nein, keine Jakobsmuschel, sondern gratinierter Ziegenkäse (Rolle), der Honig war drüber geträufelt und gebrannt worden, deswegen die etwas unkonventionelle und in meinen Augen nicht so schöne Optik. In der Mitte des Tellers ein Carpaccio von der roten Beete mit Walnüssen und Äpfeln. Die Salatblätter waren vielleicht ein Versuch den Teller optisch ein wenig zu füllen, hatten aber keinerlei geschmacklichen Bezug zum Thema des Tellers mit Ziegenkäse und rote Beete. Annehmbarer Start, Gang zwei durfte sich gerne steigern.
Nicht so ganz regional, aber dafür wirklich Freude bereitend, kam ein gegrillter Pulpo-Arm an den Tisch. Ja, der war gut! Zart gekocht und dann kross mit leicht scharfen Gewürzen gegrillt. Ein bisschen Paprikagemüse im Ratatouille Stil passte gut dazu. Wieder unnötig die Salatblätter.....was soll das? Aber mit diesem Gang waren sowohl meine Frau als auch ich sehr zufrieden. Gang drei vor der Hauptgang war eine Suppe.
Maronensuppe, sehr gut abgeschmeckt, mit ein bisschen Trüffelöl versetzt, war das fast zu viel für die Nase in Sachen Aroma. Geschmacklich war das aber nicht so dominant wie geruchlich und insofern schmeckte die Suppe doch ganz gut. Frage ist, ob man Maronensuppe wirklich mit künstlichen Trüffelaroma versetzen muss? Preislich wird es mit hochwertigen Herbsttrüffeln natürlich eng, dass ist klar. Aber es gibt doch intensive natürliche Gewürze zu Hauf als Alternative. Als Hauptgang hatten wir uns beide für das vegetarische Angebot entschieden, weil dort Steinpilze Teil sein sollten. Ohne jeden Kommentar wurde uns das hier vorgesetzt.
Wo waren die Steinpilze? Auf dem Teller lagen Champignons. Es dauerte etwas, bis der Service wieder in die Nähe unseres Tisches kam. Und auf meine Anmerkung dazu lapidar mitteilte, dass man frisch kochen würde und keine Steinpilze mehr da gewesen wären. Ich fragte mich, wie "frisch" wohl die Champignons gewesen sein mögen...aber gut. Pasta mit Füllung und frittierter Spinat für den Crunch waren nicht so schlecht. Okay mit etwas Minus bei den Haltungsnoten könnte man den Teller beschreiben.
Ab zum finalen Dessert. Die Pfirsiche sollten selbst eingelegt sein, könnte sein, waren lecker und nicht zu süß und eine gutes Gegengewicht zur intensiven Trüffelmousse auf dem Teller, die auch das Brombeereis gut als Gegengewicht verkraften konnte. Das Dessert konnte gefallen.
Ab zum Fazit, der Service agierte routiniert und gefällig. Bis auf den Aussetzer beim Hauptgang gab es da keine Beschwerden von unserer Seite. Die Küche agierte ebenso routiniert und gefällig, aber wenig kreativ. Über alles in der Rückschau betrachtet empfinde ich den Abend als ordentlich, aber nicht mehr. Man fertigt eine hohe Gästezahl mit einem routiniert aufgebauten Speiseangebot ab. Das ist handwerklich in Ordnung, aber auf die Bewältigung einer gewissen Masse von Gästen hin optimiert. Sehr routiniert, keine Fehler, aber auch wenig bis gar keine Kreativität im Angebot. Angesichts des Angebots am Sonntagabend war das okay, aber ich muss nicht wiederkommen.
Frau und Herr Carsten1972 waren wieder wandern, die Herbsttour des Jahres 2024 hatten wir auf die Woche mit dem 3. Oktober gelegt, ein Urlaubstag gespart. Es ging nach langer Zeit mal wieder in den ganz tiefen Südwesten. Wir wollten den Breisgauer Weinweg abwandern. Nachdem wir das Wiweegli im Markgräfler Land und den Ortenauer Weinweg schon absolviert hatten, vollendeten wir den Dreiklang an Weinwanderwegen am Schwarzwaldrand mit dem Lückenschluss von Freiburg nach Diersburg bei Offenburg. Den Wagen hatten wir in Diersburg... mehr lesen
Schlossbergrestaurant Dattler
Schlossbergrestaurant Dattler€-€€€Restaurant07611371700Am Schlossberg 1, 79104 Freiburg im Breisgau
3.5 stars -
"am Soontagabend der "place to be"" Carsten1972Frau und Herr Carsten1972 waren wieder wandern, die Herbsttour des Jahres 2024 hatten wir auf die Woche mit dem 3. Oktober gelegt, ein Urlaubstag gespart. Es ging nach langer Zeit mal wieder in den ganz tiefen Südwesten. Wir wollten den Breisgauer Weinweg abwandern. Nachdem wir das Wiweegli im Markgräfler Land und den Ortenauer Weinweg schon absolviert hatten, vollendeten wir den Dreiklang an Weinwanderwegen am Schwarzwaldrand mit dem Lückenschluss von Freiburg nach Diersburg bei Offenburg. Den Wagen hatten wir in Diersburg
Geschrieben am 27.09.2024 2024-09-27| Aktualisiert am
27.09.2024
Besucht am 25.09.2024Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 50 EUR
...dachte ich bei mir, als ich Kenntnis von der Eröffnung des NAPO in Rheine bekam. Da haben wir doch jetzt genug davon. Von Pizzabackenden Dönerbuden bis hin zu recht ansprechender italienischer Küche ist alles vertreten in meiner Heimatstadt. Braucht es noch mehr davon? Eigentlich nicht. Aber ich habe ja eine Rezensenten-Ehre und Pflicht, also ging ich hin am Mittwoch, den 25.September 2024 und fand mich nach einer kurzen Fahrradfahrt vor diesem Haus in der Rheinenser Fußgängerzone ein.
Früher war da, glaube ich, ein Küchen und Deko Geschäft ansässig. Jetzt also eine Pizzabäckerei, auf die setzt man jedenfalls einen Fokus beim Angebot. Innen hatte man jedenfalls ein sicheres Händchen für ein angenehmes Ambiente. Ein großes Weinregal mitten im Raum gliedert den Gastbereich und schafft eine schöne Atmosphäre.
Eine große, faltbar zu öffnende Glasfassade geht auf einen Außenbereich, der auch Ende September noch rege belegt war.
Die Küche ist offen, wird zentral bestimmt durch ein dickes Trumm von Pizzaofen, aus dem Feierschein schlug. Ich glaube aber nicht, dass der Ofen mit Holz befeuert war.
Es war für einen Mittwoch(frühen)abend gut was los, aber ein kleiner Tisch an der Wand fand sich noch für mich. Eine charmante junge Dame, bekannt aus anderen Gastronomiebetrieben meines Heimatortes, wies mir den Platz zu und versorgte mich mit der Karte. Und hier eine erste kleine Überraschung.
Vorweg zählt die Karte all die guten Dinge an Zutaten der italienischen Küche auf, die sich nur leider in den allermeisten der hiesigen italienischen Restaurants, Trattorien und Pizzerien niemals finden lassen. Was bedeutet DOP? Was ist ein fior di latte? Was sind San Marzano Tomaten, und so weiter. Hier lässt sich die Karte einsehen: https://napo-pizza.de/wp-content/uploads/2024/08/Napo_Speisekarte_web.pdf
Ich fing an, mich mit dem NAPO anzufreunden. Auch die Wein Auswahl war ordentlich. Für mich ein Glas eines Weines aus einer Region und Rebsorte, die ich bisher nicht kannte. Ein "Falanghina del Sannio Guardia Sanframondi DOP" sollte es sein. 100% Falanghina, kannte ich bisher nicht, werde den aber sicher wieder ordern.
Den Link zur Karte gibt es oben, man sieht den Schwerpunkt auf Pizzen schnell, ein paar Antipasti und Pasta Gerichte runden das ab. Zum Abschluss noch Dolci, dass war es dann. So weit so gut. Oben beschriebene Zutaten finden sich auch in den Beschreibungen der einzelnen Gerichte wieder. Und letztendlich startete ich mit einem Spät-Sommergericht. Sommer Burrata mit Datteltomaten, Orange, Burrata und Balsamico Creme sollte es sein. Jetzt im September gibt es die besten hiesigen Tomaten, zum Monatsende ist dann wieder Schluss mit der Herrlichkeit. Reife Tomaten mit ihrer angenehmen leichten Säure harmonieren perfekt mit Burrata. Süße Säure auch durch die Balsamico Creme. Ein tolles Detail waren Orangenstücke im Gericht, die mit ihrer Säure noch mal einen feinen Akzent setzen konnten. Unerwartet gutes Gericht! Weiter ging es natürlich mit einer Pizza. Ich schwankte zwischen einer Margherita, angekündigt mit San Marzano DOP, Fior di Latte, frischer Basilikum, Parmesan, kalt gepresstes Olivenöl (bezogen auf die Zutaten ja schon mal eine Ansage der Küche) und einer Alici di Cetara annonciert in der Karte mit San Marzano DOP, Fior di Latte, Sardellen aus Cetara, Oliven, getrocknete Tomaten, salzige Kapern, kalt gepresstes Olivenöl.
Wie man unschwer erkennen kann wurde es die zweite Alternative. Bei der Kombination Kapern, Sardelle, Olive bin ich nicht in der Lage was anderes zu bestellen. Ich bin jetzt nicht der große Pizza Sachverständige, aber was die Bäcker in der offenen Küche aus ihrem Ofen an meinen Tisch brachten, hat mir persönlich extrem gut gefallen. Auch das zweite Gericht des Abends eine wirklich positive Überraschung. Insbesondere die Tomatensauce fiel extrem positiv auf, ich denke da waren außer den guten San Marzano nicht viel mehr Zutaten drin.
Der Service in Form von drei jungen Damen und Herren hat vermutlich keine entsprechende Fachausbildung, aber wir sind nicht in einem Sternerestaurant und deswegen war das in Ordnung. Ich war immer im Blick und wurde freundlich und aufmerksam bedient. Mehr braucht man als Gast ja meistens (abseits gehobener Gastronomie) auch nicht.
Komm ich mal zum Fazit! Braucht es noch einen Italiener in Rheine? Ich muss diese Frage jetzt nach meinem Besuch im NAPO ganz eindeutig mit JA beantworten. Produktfokus, einfache Gerichte, nicht zu viel Auswahl, eigentlich eine Umschreibung des Geheimnis der italienischen Küche generell und der Grund warum es mir an diesem Abend gut gefallen hat. Diese Zutaten benötigen etwas höhere Preise als die Konkurrenz in Rheine nimmt, aber der Qualitätsunterschied macht das mehr als wett! Ich komme gerne wieder, dann für eine Margherita.
...dachte ich bei mir, als ich Kenntnis von der Eröffnung des NAPO in Rheine bekam. Da haben wir doch jetzt genug davon. Von Pizzabackenden Dönerbuden bis hin zu recht ansprechender italienischer Küche ist alles vertreten in meiner Heimatstadt. Braucht es noch mehr davon? Eigentlich nicht. Aber ich habe ja eine Rezensenten-Ehre und Pflicht, also ging ich hin am Mittwoch, den 25.September 2024 und fand mich nach einer kurzen Fahrradfahrt vor diesem Haus in der Rheinenser Fußgängerzone ein.
Früher war da, glaube... mehr lesen
NAPO | Italian Cuisine
NAPO | Italian Cuisine€-€€€Restaurant059718082886Münsterstraße 18-22, 48431 Rheine
4.0 stars -
"Nicht noch ein Italiener......." Carsten1972...dachte ich bei mir, als ich Kenntnis von der Eröffnung des NAPO in Rheine bekam. Da haben wir doch jetzt genug davon. Von Pizzabackenden Dönerbuden bis hin zu recht ansprechender italienischer Küche ist alles vertreten in meiner Heimatstadt. Braucht es noch mehr davon? Eigentlich nicht. Aber ich habe ja eine Rezensenten-Ehre und Pflicht, also ging ich hin am Mittwoch, den 25.September 2024 und fand mich nach einer kurzen Fahrradfahrt vor diesem Haus in der Rheinenser Fußgängerzone ein.
Früher war da, glaube
Geschrieben am 26.09.2024 2024-09-26| Aktualisiert am
27.09.2024
Besucht am 23.09.2024Besuchszeit: Abendessen 13 Personen
Carsten war in Frankfurt, beim regionalen Energie Versorger (Stadtwerke), der DVGW / DIN Ausschuss Gasarmaturen tagte dort über zwei Tage. Und für den Abend hatten unsere Frankfurter Gastgeber natürlich im Sinn, uns die Frankfurter Äppelwoi Kultur näher zu bringen. Und einer der besten Orte das zu tun sollte eben jene Apfelweingaststäte Dauth Schneider sein. So ging es an einem Montagabend nach Sachsenhausen mitten hinein ins Frankfurter Leben.
Dem Haus sieht man eine lange Historie schon von außen an, der Eindruck setzt sich im Inneren fort. Hier hat sich seit Gründung der Bundesrepublik keine wirkliche Veränderung mehr ereignet. Der Gastraum war karg und praktisch eingerichtet. Alles machte den Eindruck von schlichter Gastlichkeit. Unsere Gruppe wurde in einen Nebenraum gleich rechts vom Eingang geleitet. Wir nehmen auf maximal unbequemen langen Bänken an langen Tischen Platz.
Die Karten wurden gereicht, sie lassen sich im Internet einsehen. Relativ viele Gerichte, die aber um ein paar Hautdarsteller der Frankfurter / Hessischen Küche kreisen. Erstmal mussten wir natürlich das regionale Haupt-Getränk verkosten, Apfelwein.
Große Gläser wurden gefüllt und auf passende Bier(Apfelwein)-Deckel gestellt.
Der Geschmack? Most halt! Wenn man eine Ehefrau hat, die am Albtrauf (Steige) aufgewachsen ist, kennt man dieses Getränk. Aber auch die Österreicher lieben es den Most zum Gespritzten zu machen. So machte ich es auch. Mineralwasser wird gleich mit dem Bembel serviert, praktisch. Wie schon gesagt, Speisen standen relativ schnell fest. Vorweg der erste Klassiker.
Einfacher oder doppelter Handkäse mit Musik, Butter und Brot sollte es sein. Für mich in der einfachen Variante, sicher ist sicher. Ich weiß nicht, ob da so viele Zwiebeln drauf müssen, aber es war ein Handkäs-Taler drunter. Dann gehört noch Essig auf den Teller und Kümmel (der nach dem Foto drauf gestreut wurde). Zusammen mit einem wirklich guten Sauerteigbrot war das ein akzeptables Essen. Muss ich aber nicht wieder haben.
Für die Hauptspeise stand fest, es sollte etwas sein mit grüner Sauce (what else?). In der Karte finden sich etliche Angebote damit, ich schwankte zwischen dem mit Eier hart gekocht (call it a Klassiker) und einem Angebot, bei der Eier einer gekochten Rinderbrust Platz machten. Ene, mene, miste, und es wurde das Fleischgericht. Das war dann wirklich lecker! Die Sauce frisch und mit einer feinen Säure aus dem Sauerrahm. Auch das Rindfleisch war zart und konnte sehr gefallen.
Dessert ging nicht mehr. Wir bestellten aber Apfelwein und Bier nach. Einige Kollegen konnten sich nicht so ganz mit den dortigen Trinkgewohnheiten anfreunden. Der Service war in ordentlicher Stärke vertreten und handhabte das Geschäft mit Routine und handfester Ansprache.
Irgendwann war der Hintern es dann leid, auf den Bänken gequält zu werden und nach 3 Stunden ging es heim ins Hotel. Mir hat der Abend gefallen, ich fand die Atmosphäre im Apfelweinhaus Dauth Schnieder authentisch. Wer in Frankfurt ist, sollte da einfach mal reinschauen für Speis und Trank. Ein Abend reicht dann (für mich) aber auch.
Carsten war in Frankfurt, beim regionalen Energie Versorger (Stadtwerke), der DVGW / DIN Ausschuss Gasarmaturen tagte dort über zwei Tage. Und für den Abend hatten unsere Frankfurter Gastgeber natürlich im Sinn, uns die Frankfurter Äppelwoi Kultur näher zu bringen. Und einer der besten Orte das zu tun sollte eben jene Apfelweingaststäte Dauth Schneider sein. So ging es an einem Montagabend nach Sachsenhausen mitten hinein ins Frankfurter Leben.
Dem Haus sieht man eine lange Historie schon von außen an, der Eindruck setzt... mehr lesen
Apfelweingaststätte Dauth Schneider
Apfelweingaststätte Dauth Schneider€-€€€Restaurant069613533Neuer Wall 5-7, 60594 Frankfurt am Main
4.0 stars -
"Schöne Gaststätte mit viel Flair" Carsten1972Carsten war in Frankfurt, beim regionalen Energie Versorger (Stadtwerke), der DVGW / DIN Ausschuss Gasarmaturen tagte dort über zwei Tage. Und für den Abend hatten unsere Frankfurter Gastgeber natürlich im Sinn, uns die Frankfurter Äppelwoi Kultur näher zu bringen. Und einer der besten Orte das zu tun sollte eben jene Apfelweingaststäte Dauth Schneider sein. So ging es an einem Montagabend nach Sachsenhausen mitten hinein ins Frankfurter Leben.
Dem Haus sieht man eine lange Historie schon von außen an, der Eindruck setzt
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Hat man mal in Hannover gelebt, fühlt man sich, wenn man dann am Ubierring ankommt, in die List versetzt oder Linden. Müsste ich in Köln leben, wäre das mein Viertel. Von unserem Hotel war es ein schöner Spaziergang den Rhein entlang und nach einer halben Stunde standen wir vor dieser Tür.
Leider war es trotz sehr guten Wetters während unseres Besuchs in Köln noch etwas zu kühl für die Außenterrasse. also hinein und schauen wie es drinnen ist.
Bistro-Atmosphäre, ein langer, sehr hoher Gastraum, die Tische ziehen sich an der langen Außenfront entlang. Der Service ordnete unsere Reservierung augenblicklich zu und wir bekamen einen hohen Tisch nahe an der Theke. Wir richteten uns ein, bestellten einen Kaffee und frisch gepressten Orangen, Karotten und Apfel Saft.
Der Gastraum füllte sich nach uns zusehends, aber es war noch recht ruhig und nicht zu trubelig. Das Frühstücksangebot lässt sich auf der Homepage einsehen. Auf Seite 1 werden die Produzenten der Zutaten aufgelistet, auf Seite 2 lässt sich das Angebot einsehen. Es dauerte etwas, bis wir aus den verlockenden Angeboten unsere Auswahl destilliert hatten. Für meine Frau eine Portion Rührei mit sehr gutem Sauerteigbrot.
Ganz naturell, sie will da nichts drin oder drauf haben. Und das Brot ist einer der Hauptgründe, warum wir inzwischen konsequent Hotel-Frühstücks-Buffets meiden. Wir haben einfach keine Lust auf billigste Aufbackbrötchen! Dazu bestellte sie sich noch ein belegtes Brot, das nennt sich French Connection.
Wieder das leckere Sauerteig Brot, geröstet, belegt mit einem gereiftem und sehr nachdrücklichem Brie de Meaux, zu dem sich ein Kirsch-Chutney, Honig-Walnuss-Dressing, Radieschen und Salat gesellten. Sehr fein, diese Stullen-Schmier-Kunst! Ich beschied mich mit einem Teller, keineswegs weniger Gehaltvoll als die zwei meiner Frau.
Egg Benedict, Spinat, Sauce Hollandaise auf einem Brioche. Lachs war eine zugebuchte Option und machte das zu einem ausreichendem Teller für das Frühstück. Und auch hier fiel wieder auf, dass das Frau Maher einen sehr guten Bäcker als Partner hat.
Wir waren sehr angetan von unserer Entscheidung, dass erste Frühstück im Frau Maher zu reservieren. Atmosphäre, Küche und Service lassen einen zufriedenen Gast zurück. Wir verabschiedeten uns mit einem ehrlichen Auf Wiedersehen von unserer Service-Dame.
Im Laufe des Tages bummelten wir durch Köln, abends war ein gemeinsames Essen im Gasthaus Essers angesetzt, aber das Frühstück würde bis dahin nicht ausreichen. Und während der Findungsphase für ein Mittagessen-Ziel kamen wir auf das Frau Maher zu sprechen. War ja sehr schön da, und auch die Speisenkarte hatte uns sehr gut gefallen. So kehrten wir wieder ein und unsere Servicedame begrüßte uns mit den Worten "Ich hätte nicht gedacht, dass sie das mit dem Auf Wiedersehen so wörtlich nehmen". Touchez, aber wir freuten uns trotzdem. Wieder ein schöner Platz im Gastraum und wir studierten die Karten aufs Neue.
Ein Küchengruß kam mit zwei Kölsch an den Tisch, dass mit dem Bäcker hatten wir ja schon oben, und auch die Frische Kräuter Creme konnte gefallen. Auswahl fiel auch hier sehr schwer, aber wir fanden was für uns. Frau bestellte sich eine Quiche.
Von der Tageskarte, ich weiß nicht mehr die Zutaten im Detail, aber sie war sehr zufrieden. Der begleitende Salat war frisch, vielfältig und mit einer guten Vinaigrette angemacht. Für mich etwas von der noch in Kraft befindlichen Frühstückskarte.
Strammer Max ganz klassisch, und lecker! Nochmal das gute geröstete Brot. Mit einem kleinen Dessert schlossen wir unser Mittagessen ab.
Käsekuchen mit Heidelbeeren und ein frischer Minze-Tee dazu. Guter Abschluss der zweiten Einkehr am gleichen Tag.
Sind wir wieder in Köln, ist das Frau Maher gesetzt für Frühstück, aber auch das weitere Angebot an Speisen und Getränken kann gefallen und ich kann das Frau Maher über den ganzen Tag für eine Einkehr empfehlen. Ambiente (auch draußen bei gutem Wetter), Service und Küche machen einen erfreulich guten Job!